EULAR-Kongress 2012

Der diesjährige Kongress der europäischen Rheuma-Ligen fand am Abend des 5. Juni in der Halle des zukünftigen Generationenbades der Deutschen Rheuma-Liga Berlin statt. EULAR steht für „The European League Against Rheumatism“ – übersetzt Europäische Liga gegen Rheumatismus.

Die Präsidentin der Deutschen Rheuma-Liga, Prof. Dr. Erika Gromnica-Ihle, betonte in ihrem Grußwort, dass es wichtig sei, sich unter den verschiedenen Mitgliedsländern auszutauschen. Speziell über die Erfahrungen der Rheuma-Liga mit interkulturellen Gruppen in Berlin berichtete Dr. Helmut Sörensen, der Präsident der Deutschen Rheuma-Liga. Er machte darauf aufmerksam, dass es hier oft typische Probleme gebe, etwa bei der Kommunikation zwischen Patient und Arzt. Um den Schwierigkeiten entgegen zu wirken, haben sich zum Beispiel türkische Frauen innerhalb der Rheuma-Liga zu einer eigenen Selbsthilfegruppe zusammengefunden.

Weiterhin machte die EULAR auf eine geplante Aktion zum Welt-Rheuma-Tag am 12. Oktober aufmerksam. Unter dem Motto „move to improve“ sind Menschen aus aller Welt dazu aufgerufen, sich winkend zusammen fotografieren zu lassen. Diese Fotos werden im Internet zu einem einzigen „Super-Bild“ zusammengefasst. Am Welt-Rheuma-Tag schließlich wird das Bild auf überdimensionale Flächen projiziert.

Ein weiterer Höhepunkt des Kongresses war die Verleihung des Edgar-Stene-Preises an die Finnin Raija Heimonen. Der Preis würdigt die beste Kurzgeschichte von Menschen mit rheumatischer Erkrankung über ihre Krankheitserfahrungen.

Der Kongress dient dem jährlichen Austausch über neue Erkenntnisse und Behandlungsmöglichkeiten der Krankheit Rheuma. Zahlreiche Vertreter der verschiedenen Rheuma-Ligen aus ganz Europa wirkten bei der Veranstaltung mit.